Referatschleuder

Nach dem Unterricht ist vor den Hausaufgaben. Doch wer macht die schon gerne?

maedchen hausaufgaben freude

Wenn Schüler lange über den Büchern hocken, stundenlang durch Netz surfen und am Ende doch keine passende Lösung finden, liegt es nicht an der Zeit, die sie aufwenden, sondern daran, wie sie sie nutzen. Erfolg bei den Hausaufgaben ist eine Frage des Typs. Diese fünf Hausaufgabentypen gibt es.

Die sich abmühenden Lerner - viel Zeit, viel Frust

Hausaufgaben sind für den Typ der sich abmühenden Lerner ein Graus. Noch bevor sie das Heft aufgeschlagen haben, möchten sie es am liebsten wieder zurück in deinen Schulranzen stecken. Bereits in der Vergangenheit sind sie an Aufgabenstellungen gescheitert. Die innere Abwehrhaltung gegenüber Hausaufgaben ist dementsprechend groß, aber die Motivation gering.

In der Folge mühen sich Schüler dieses Hausaufgabentyps mit dem Lernstoff ab. Sie verbringen viel Zeit am Schreibtisch, allerdings ohne das gewünschte Erfolgserlebnis. Doch genau das würde diesen Hausaufgabentyp anspornen. Wenn Kinder schon bei der Aufgabenstellung aussteigen, brauchen sie Hilfe. Die Eltern, ältere Geschwister oder ein Nachhilfelehrer können den Nachwuchs unterstützen. Je nach Lerntyp gilt es, die richtige Sprache für das Kind zu finden.

Wie nimmt es den Lernstoff am besten auf?

  • Mit den Ohren: Das Kind bevorzugt Lernkassetten und behält das im Unterricht Gesagte gut im Gedächtnis.

  • Mit den Augen: Das Kind lernt vor allem mit Infografiken, Übersichten und Videos. Ihm helfen selbstgemachte Mindmaps.

  • Mit den Händen: Learning by doing ist das Credo. Das Kind ist experimentierfreudig und begreift am besten, indem es etwas selbst ausprobiert.

  • Mit anderen: Erst im Austausch mit Freunden wird dem Kind der Stoff verständlich. Wie wäre es mit einer Lerngruppe?

Minimalisten machen so viel, wie sie müssen

Minimalisten gehen beim Hausaufgabenmachen den Weg des geringsten Widerstands. Mit möglichst wenig Aufwand möchten sie das Nötigste erreichen, um danach Zeit für die wichtigen Dinge im Leben zu haben: Freunde treffen, Fußball spielen oder Games zocken.

Das kann sogar für einige Zeit gutgehen. Auf Dauer bleibt jedoch der Lernerfolg aus, wenn Hausaufgaben immer auf den letzten Drücker erledigt oder Aufgabenstellungen nur überflogen werden. Denn der Teufel liegt häufig im Detail.

Tipp: Die Schüler sollten sich feste Zeiten für die Erledigung der Hausaufgaben vornehmen. So fällt es ihnen leichter, sich voll auf die gestellte Aufgabe zu konzentrieren.

Hinweis: Minimalismus kommt auch bei hochbegabten Kindern vor. Sie brauchen die Herausforderung, um überhaupt motiviert zu sein. Andernfalls erledigen sie Aufgaben nur halbherzig oder gar nicht. Wenn das Kind gelangweilt an Aufgaben herangeht, sollten Eltern nachfragen, woran es liegt: Versteht das Kind die Aufgabe nicht oder ist sie uninteressant bzw. zu wenig fordernd?

Die fleißigen Schnellen haben ein Auge fürs Detail

Schüler des Hausaufgabentyps der fleißigen Schnellen sind laut einer Studie des Hector-Instituts für Empirische Bildungsforschung der Idealfall. Streber sind sie dennoch nicht unbedingt. Sie wissen lediglich, wie sie am besten arbeiten. Was Schüler dieses Hausaufgabentyps auszeichnet: Sie brauchen am wenigsten Zeit und kommen dennoch zu guten Ergebnissen. Ihr Geheimnis? Ganz einfach: Die fleißigen Schnellen gehen konzentriert und motiviert an die Sache. Sie lesen die Aufgabenstellung genau durch, bevor sie mit dem Lösen der Aufgabe beginnen.

Je nach Lerntyp lesen sie die Aufgabe laut vor sich hin, machen sich zunächst Randnotizen, skizzieren den Lösungsansatz auf einem separaten Blatt Papier oder besprechen ihre Ideen mit einer Freundin. 

Die Hochengagierten - so können sie sich konzentrieren

Einen Mangel an Motivation kann man den Hochengagierten wahrlich nicht unterstellen. Warum brauchen sie dennoch so lange, um ihre Hausaufgaben zu erledigen? Häufig fehlt die Konzentration. Die Hochengagierten wollen bei der Sache bleiben, sind es aber nicht immer.

Eine ruhige Umgebung ist für sie besonders wichtig. Sie sollten daher alle Störquellen wie den Fernseher oder das Radio ausschalten und das Handy auf lautlos stellen, wenn sie Hausaufgaben machen. Wenn sie im Internet recherchieren, sollten sie nur Tabs offen haben, die für das Bearbeiten der Fragestellung wichtig sind. Facebook, E-Mails usw. kann man später checken. Plötzlich fällt es leichter, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Durchschnittsschüler sind nicht immer faul

Durchschnittsschüler bringen ihre Hausaufgaben meistens mit zur Schule. Wie sie dahin kommen, ist jedoch zweitrangig. Manchmal schreiben die Kinder bei einem Freund ab oder kopieren Lösungen aus dem Netz, damit sie mehr Freizeit haben oder weil Mathe wirklich nicht ihr Ding ist.

Langfristig fahren sie jedoch besser, wenn sie ihre Hausaufgaben selbst erledigen. Man kennt es von Spickzetteln: Einmal geschrieben, braucht man die Zettelchen meist gar nicht mehr, weil die Infos längst im Kopf verankert sind.

Tipp: Wer seine Hausaufgaben macht, muss am Ende weniger für die nächste Klausur lernen. Durch regelmäßiges Üben hat man den Stoff nämlich schon intus, wenn andere erst mit dem Lernen anfangen.

Wenn die Mühe partout keine Früchte trägt, können Kinder und Eltern über Nachhilfe nachdenken. Manchmal genügt es bereits, wenn jemand anderes den Lernstoff erklärt. Das gilt vor allem für den personenorientierten Lerntyp.

Ohne Fleiß‘ kein Preis: Wenn Lernen belohnt wird

Egal, welcher Hausaufgabentyp man ist: Fleiß sollte belohnt werden und gute Noten erst recht! Natürlich zählt das Argument, dass man für sich und das spätere Leben lernt, aber klappt es dank stetig gemachter Hausaufgaben und kontinuierlichem Pauken auch in Fächer gut, wo es zuvor noch gehakt hat, dann sollte das belohnt werden! Das können Spiele sein, aber Schulbedarf eignet sich als Preis noch besser, denn es motiviert während des Unterrichts und erinnert an den Erfolg: Ein neuer Füller? Der lang ersehnte Schulranzen mit einem angesagten Motiv? Neues Federmäppchen? Oder neue Sportkleidung? Eine große Auswahl an Schulranzen-Sets mit Panther- und Raubtier-Motiven gibt es online: Mit so einer Grundausstattung weckst du den Tiger in deinem Kind, auf der Jagd nach weiteren guten Noten!

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